Die neue Single

Expresso & Tschianti

Das neue Album

Teilzeitromantik

Ab 25.06.2021

Eskalation!

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„Teilzeitromantik“ heisst das neue Album von JOSH. 
Der geneigte Fan hält an dieser Stelle inne, darf sich wundern und die Frage aufwerfen: „Moment mal, JOSH.! Heißt das, Du lässt den Romantiker in Dir nur manchmal zu? Bist Du ein Romantiker nur für gewisse Stunden?“. 
Niemals! JOSH. selbst wäre von sich enttäuscht.  Denn er weiß zu gut, dass das Leben seine Tücken hat, nicht immer nur schön ist. Und daraus entstehen JOSH. Songs.
 
Insgesamt 13 neue Titel hat der Amadeus-Gewinner mit seiner Band für das neue Album eingespielt. Darunter ist natürlich der Lockdown Hit aus dem Jahr 2020, „Wo bist Du“, das autobiographisch gefärbte „Ring in der Hand“ oder das auch von Konzerten bereits dem einen oder anderen bekannte „Desillusioniert“. Ebensowenig fehlt selbstverständlich der Sommerhit 2021, „Expresso & Tschianti“. Darin besingt JOSH. mit viel Humor und Augenzwinkern all jene, die’s im Leben oftmals einfach nicht besser wissen, sich aber zumindest bemühen; das dazugehörige Video sei dem geneigten Leser an dieser Stelle ans Herz gelegt. Capito? Nicht? Egal. Wir sprechen ohnehin auch kein Portugiesisch.
 
Ansonsten geht JOSH. mit der Ex nicht auf ein Eis („Kein Eis“) und sorgt mit dem rockigen Song für eines der vielen Highlights auf „Teilzeitromantik“.  Doch auf einem Album, das „Teilzeitromantik“ heisst, darf die Romantik klarerweise nicht zu kurz zukommen. So thematisiert „Wo Du wohnst“ eine Fernbeziehung. Mit „Geht noch was“ wiederum wagt sich der genaue und erfahrene Beobachter JOSH. an den Anfang einer Beziehung. An den Punkt, wo man merkt: „Es knistert aber ganz schön zwischen uns. Und wie geht das jetzt weiter?“. Das dazu passende Drehbuch schreibt jede Generation für sich immer wieder neu und hat dazu Dank JOSH. nun auch den passenden Soundtrack. 
Auch „Bis Du heiratest“, „Meine Eltern“ , in dem JOSH. für ihn neue Soundwelten betritt, und „Dermassen egal“, das den geneigten Hörer textlich gleich einmal in die Irre führt und sich musikalisch an die 50s anlehnt (Sha La La inklusive) behandeln das Thema Nummer 1. Es wäre aber eben nicht Josh., würde er sich diesem Themenbereich nicht von nicht alltäglichen Perspektiven nähern.
 
In „Die Wiener Taube“ verarbeitet er den Erfolg der letzten Jahre und beschreibt (s)ein Gefühl der Verlorenheit („jetzt wart‘ ich hier auf mich“). Wie geht man um damit, wenn man nach einem umjubelten Konzert plötzlich alleine auf sich gestellt in einem kahlen Hotelzimmer sitzt. Danke an dieser Stelle daher auch an Frau Ingeborg. Die von der Trafik. Ihre Tschick haben ihm geholfen, sich wieder finden können. Um die Einsamkeit dreht es sich auch in „Meer im Herbst“, einem der zentralen Titel auf dem neuen Album. Alleine – hier geht es um die Frage, ob das Meer sich nach einem Sommer mit Millionen von Touristen im Herbst dann eventuell sehr alleine fühlt. Wir sagen’s gleich – eine befriedigende Antwort hat auch JOSH. nicht finden können. Trotzdem schön, dass ma drüber g’red’t haben.
 
Einige der neuen Songs kennen Fans von JOSH. bereits aus Konzerten, andre sind erst während und in der Covid-Pandemie entstanden. Sie alle klingen aber unverkennbar wie JOSH. – da dürfen eine Prise Ironie, Wiener Schmäh und viel Gefühl ebenso wenig fehlen wie eingängige Melodien, die nur darauf warten, live vom Publikum gefeiert zu werden. „Teilzeitromantik“ ist jedenfalls der überzeigende Beweis, dass hier ein Künstler am Werk ist, der angekommen ist und seinen Kritikern beweist, dass er nicht nur Songs über bunte Frauen zu schreiben imstande ist.


Alles für Teilzeitromantiker